GESCHICHTE

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Blick in die Geschichte der Protestantischen Kirche in Blieskastel

Nach Plänen des Architekten Ludwig Wagner, Speyer, wurde am 1. März 1911 mit dem Bau der protestantischen Kirche in Blieskastel begonnen, die "Auf stolzer Anhöhe" - der sog. Agd - steht. Bei den Planern wurde lange überlegt, welche Stilrichtung man der Kirche geben sollte. Man lehnte sich an den in Blieskastel vorherrschenden französischen Spätbarock an. Das Innere des Gotteshauses ist eine reine Saalkirche mit Orgelempore. Hauptschmuck des einfach gehaltenen Raumes ist neben Altar und Taufstein die reichgeschnitzte Kanzel aus dunkelgebeiztem Eichenholz.
Am 8. September 1912, am 14. nach Trinitatis wurde die neue Kirche geweiht. Schon am Vorabend erklangen die Glocken und unter Raketen und Feuerwerk in roter bengalischer Flamme erstrahlten Kirche und Pfarrhaus.

 

Die Protestantische Kirche in Bierbach

Etwa um das Jahr 1560 hielt die reformierte Gemeinde Bierbach ihre Gottesdienste in der kath. Bruderschaftskapelle ab. Als 1906 die alte Kapelle in Bierbach baufällig geworden war, nahmen die Protestanten einen Kirchenneubau in Bierbach in Angriff. Der Grundstein wurde am 19. September 1909 gelegt und schon am 2. Oktober 1910 war die feierliche Einweihung. Der Bau in seiner gefällig proportionierten Schlichtheit fügt sich harmonisch in das Landschafts- und Ortsbild ein. Obwohl auf einem Hügel stehend, dominiert die Kirche nicht.

Stand:  20.06.2009               © HHB